Erstmals Dyckerhoff NANODUR®-Preis verliehen

Im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung „Betonboote mit Dyckerhoff Zement“, die zur Zeit im Foyer der Dyckerhoff Hauptverwaltung in Wiesbaden zu sehen ist, wurde Ende März erstmals der Dyckerhoff NANODUR®-Preis verliehen. Preisträger für das Jahr 2011 ist der Verein zur Förderung der Wissenschaft und Forschung des Untersuchungskomplexes „Schwimmende Architektur“ an der Hochschule Lausitz (FH), University of Applied Sciences. Er wurde für die Konstruktion eines schwimmenden Schaufelradbaggers im Maßstab 1:10 auf Basis Dyckerhoff NANODUR® ausgezeichnet - dem Siegerboot in der Offenen Klasse bei der Betonkanu-Regatta 2011.

Bereits 2009 hat Dyckerhoff mit NANODUR® ein genormtes Spezialbindemittel entwickelt, NANODUR®, mit dem sich auf einfache und zielsichere Weise in jedem Betonwerk Ultrahochfeste Betone - kurz UHPC genannt – herstellen lassen. Um die Praxisanwendungen dieses innerhalb der Dyckerhoff Premium-Zement-Flotte jüngsten Produkts zusätzlich zu unterstützen, wurde durch die Geschäftsleitung der Dyckerhoff AG entschieden, alle zwei Jahre eine besonders herausragende Anwendung von NANODUR®-Beton mit dem Dyckerhoff NANODUR®-Preis auszuzeichnen. Mit dieser Auszeichnung verbunden ist ein Preisgeld von 5.000 Euro.

Eine Jury aus in- und externen Fachleuten war sich einig, mit dem schwimmenden „KOHLEbeißer“, dem Nachbau eines Braunkohle-Schaufelradbaggers aus der Lausitz im Maßstab 1:10, für 2011 eine konkurrenzlose und besonders spektakuläre Anwendung von Dyckerhoff NANODUR® gefunden zu haben. Wie Dipl. Kfm. Rüdiger Körner, Mitglied der Geschäftsleitung der Dyckerhoff AG, in seiner Laudatio ausführte, soll mit dem Preis das außerordentliche Engagement der teilweise über 20 Studenten gewürdigt werden, die rund eineinhalb Jahre Arbeit - parallel zum Studium - in den Bau diese einzigartigen Betonbootes steckten. Ein besonderes Augenmerk lenkte er auf die so präzise gefertigten Schrauben und Muttern aus Beton. Von ihnen mussten bereits hunderte nachgefertigt werden, da sie nicht nur das Interesse der Fachleute auf sich zogen, sondern auch als „Vorführmaterial“ für das breite Einsatzgebiet von Dyckerhoff NANODUR® heiß begehrt sind. Der schwimmende „KOHLEbeißer“, der original aufgebaut über 5 Tonnen wiegt und länger als 10 Meter ist, kann in seiner vollen Schönheit auch auf YouTube bestaunt werden. Zudem sicherte er dem Cottbuser Team bei der Betonkanu-Regatta 2011 - wie schon in den Vorjahren - den ersten Platz in der Offenen Klasse. Wesentliche Teile der außergewöhnlichen Konstruktion sind derzeit im Foyer der Wiesbadener Dyckerhoff Zentrale ausgestellt und noch bis 15. Juni zu sehen. Die Ausstellung „Betonboote mit Dyckerhoff Zement“, die mit freundlicher Unterstützung von Betonmarketing West und der Hochschule Rhein-Main zustande gekommen ist werktäglich (Mo.- Fr.) von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.


Dokumente

Objektbericht: KOHLEbeißer

Links

Ausstellungseröffnung bei Dyckerhoff in Wiesbaden Webseite zu Dyckerhoff Nanodur