Eine nicht alltägliche Ausstellung bei der Dyckerhoff AG in Wiesbaden (30.03.-15.06.2012)

Beton schwimmt - den besten Beweis hierfür liefern alle zwei Jahre die Teilnehmer an der „Betonkanu-Regatta“ der deutschen Zement- und Betonindustrie. Mit ihrem Booten aus Beton versetzen sie dabei nicht nur den Laien, sondern auch so manchen Baufachmann immer wieder in Erstaunen. Dass dahinter innovativste Betontechnologie steht, dies zeigt eindrucksvoll die Ausstellung „Betonboote mit Dyckerhoff Zement“, die vom 30. März bis 15. Juni 2012 im Foyer der Dyckerhoff Hauptverwaltung in Wiesbaden stattfindet und in deren Rahmen auch der NANODUR®-Preis 2011 an Studenten verliehen wird, die im Verein zur Förderung der Wissenschaft und Forschung des Untersuchungskomplexes „Schwimmende Architektur“ an der Hochschule Lausitz (FH) engagiert sind.

In der Regel verbindet man mit dem vermeintlich so schweren Baustoff Beton meist seine vielfältigen konstruktive Eigenschaften und weniger seine Fähigkeit zu schwimmen. Dabei stammt das älteste bekannte Boot aus Beton bereits aus dem Jahr 1848, als es dem Franzosen Joseph Louis Lambot gelang, durch die Verbindung von Stahl und Beton als Erster ein Wasserfahrzeug in Betonbauweise herzustellen. Eine für den Baustoff Beton wegweisende Erfindung.

Seit 1986 findet alle zwei Jahre unter Federführung von BetonMarke-ting, einer Interessenvertretung der Deutschen Zement- und Betonin-dustrie, die „Betonkanu-Regatta“ an unterschiedlichen Orten statt. Hier beweisen Universitäten, Hochschulen und Ausbildungsstätten des Bauwesens mit viel Kreativität und Einfallsreichtum, dass Boote aus Beton schwimmen können. In den Wettkämpfen wird der breiten Öffentlichkeit auf originelle und unterhaltsame Weise vor Augen geführt, was innovative Betontechnologie mit modernen Bindemitteln der Baustoffindustrie zu leisten vermag.

Das Unternehmen Dyckerhoff war bei dieser Veranstaltungsreihe von Anfang an dabei und unterstützt die Teilnehmer als Sponsor mit technischen Hinweisen und neuesten Zementen. Bei der ersten Betonkanu-Regatta war es der weiße Portlandzement Dyckerhoff Weiss PZ 45 F, der bei dem Konstruktions-Siegerboot „MobyDyck“ der FH Wiesbaden zum Einsatz kam. Die zahlreichen Neuentwicklungen von Dyckerhoff auf dem Gebiet der Spezialbindemittel spornten die Teams auch in den Folgejahren immer wieder zum Experimentieren und Tüfteln mit innovativen Zementen an.

Im vergangenen Jahr gingen die Studenten der Hochschule Lausitz (FH) mit dem Nachbau eines Schaufelradbaggers an den Start der Betonkanu-Regatta 2011. Der schwimmende „KOHLEbeißer“ mit einem Gesamtgewicht von über 5 Tonnen begeisterte nicht nur die Zuschauer bei der Bootsparade auf dem Salbker See in Magdeburg, sondern sicherte dem kreativen Cottbuser Team - wie schon in den Vorjahren - den ersten Platz in der Offenen Klasse. Basis für die schwimmende Betonkonstruktion mit ihren außergewöhnlichen Dimensionen waren Dyckerhoff Premiumbindemittel für Hochleistungsbetone wie beispielsweise Dyckerhoff NANODUR®, ein Normzement, der die Herstellung von Ultrahochfesten Betonen - kurz UHPC genannt - deut-lich erleichtert. Aus diesem Grunde wird den Studenten der Hochschule Lausitz der NANODUR®-Preis 2011 verliehen.

In Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain und BetonMarke-ting präsentiert Dyckerhoff Boote und Bootsteile der verschiedenen Betonkanu-Regatten jetzt in einer Ausstellung mit dem Titel „Betonboote mit Dyckerhoff Zement“. Sie ist vom 30. März bis 15. Juni im Foyer der Wiesbadener Hauptverwaltung (Biebricher Straße 69) zu sehen und werktäglich (Mo.- Fr.) von 9.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.


Dokumente

Ausstellung „Betonboote mit Dyckerhoff Zement“ im Foyer der Hauptverwaltung, Wiesbaden