Der vorläufige Konzernumsatz der Dyckerhoff AG verringerte sich erwartungsgemäß im Geschäftsjahr 2009 um 31 % auf rund 1,4 Mrd. EUR. Zu dieser Verminderung führten Absatzrückgänge in allen Geschäftsbereichen sowie Preisrückgänge in den USA und in Osteuropa mit Ausnahme der Tschechischen Republik. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um neun Prozentpunkte auf 62 %. Der Absatz von Zement und Transportbeton ging im Geschäftsjahr 2009 um 24 % bzw. 25 % zurück. Dabei waren die Rückgänge in der Ukraine und in Russland besonders drastisch.
Infolge dieser Entwicklung werden das EBITDA und der Jahresüberschuss des Dyckerhoff Konzerns im Geschäftsjahr 2009 deutlich zurückgehen. Wir erwarten jedoch weiterhin, dass die EBITDA-Marge leicht über 20 % und die Umsatzrendite leicht über 7 % liegen wird, erklärt Wolfgang Bauer, Vorstandsvorsitzender der Dyckerhoff AG.
Für das Jahr 2010 gehen wir von einer Stabilisierung der Entwicklung von Dyckerhoff und einem Konzernumsatz auf Vorjahresniveau aus. Im Geschäftsjahr 2009 waren im EBITDA Einmalerträge von insgesamt etwa 20 Mio. EUR enthalten und auch das Marktumfeld bleibt weiterhin schwierig; deshalb erwarten wir für 2010 einen Ergebnisrückgang, so Wolfgang Bauer weiter.
Dyckerhoff und Sievert haben ihre Partnerschaft neu gestaltet und die unternehmerische Führung in den Sparten wie folgt geregelt: Sievert übernimmt die Sparten Logistik, Bauchemie und die Mehrheit an quick-mix. Dyckerhoff übernimmt einen Großteil der Transportbeton Sparte. Die Neuordnung steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörde.